Franz Heinrich Gref

Ausstellung: „Franz Heinrich Gref“ (23.09.2007 bis 07.07.2007)

"Engelberg im Schnee" (1929, oben) und Fresken an der Stuttgarter Markthalle (1915, unten) sind nur zwei der vielen Werke Grefs

„Engelberg im Schnee“ (1929, oben) und Fresken an der Stuttgarter Markthalle (1915, unten) sind nur zwei der vielen Werke Grefs

Am 23. September 2007 wurde mit einer Vernissage um 11.00 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksrathauses , Löwenmarkt 1, eine Ausstellung zur Erinnerung an den Maler Fritz Heinrich Gref eröffnet. Sie ging am Sonntag, dem 07. Oktober 2007 zu Ende.

Der Gerlinger Bürgermeister a.D. Albrecht Sellner stellte das Werk Grefs vor, der 40 Jahre in Weilimdorf gewohnt hat und dessen Todestag sich am 17. September 2007 zum 50. Mal jährte. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch Mitglieder des Fördervereine Muse e.V. Weilimdorf.

Das Werk des Künstlers wurde in der ersten Lebenshälfte geprägt durch Wandmalereien in Kirchen und öffentlichen Gebäuden wie der Stuttgarter Markthalle. Seine Illustrationen zur Fibel für die evangelischen Volksschulen in Württemberg und Lesebüchern sind kindlich-heiter
und zeigen das Lebensgefühl der damaligen Menschen, das von Wünschen und Sehnsüchten
bestimmt waren.

Fresken an der Stuttgarter Markthalle (1915)

Fresken an der Stuttgarter Markthalle (1915)

Das Hauptwerk des Malers entsteht in den 20er und 30er Jahren, als er Mitglied der Stuttgarter Sezession ist. Immer wieder hat er in dieser Zeit das ländliche Leben in Weilimdorf gemalt, die Jahreszeiten, den bäuerlichen Alltag, die Landschaft in den verschiedensten Lichtszenarien. Die Ausstellung zeigt nun eine Auswahl seiner Gemälde von 1920 bis 1957, die alle das Thema „Weilimdorf“ behandeln.

Zur Ausstellung erscheint auch das „Weilimdorfer Heimatblatt“, welches ebenfalls ganz F.H.Gref gewidmet ist. Es kann zum Preis von 1 €

– im Bürgerservice des Bezirksrathauses,
– der Stadtbücherei
– sowie bei den Firmen Zeitschriften-Held, Löwenmarkt 5 + 12
– Zeitschriften-Predikant, Kaiserslauterer Str. 2 und
– Blumen-Brigitte, Ernst-Reutter-Platz, gekauft werden.

mehr als 400 Kunstinteressierte kamen in die Ausstellung

mehr als 400 Kunstinteressierte kamen in die Ausstellung

Die Ausstellung fand in der Bevölkerung ein lebhaftes Interesse. Viele konnten sich noch an den Maler erinnern und fanden in seinen Bildern ein noch in Felder und Wiesen eingebettetes Dorf. Beim Betrachten wurden viele Erinnerungen lebhaft ausgetauscht. Am letzten Tag konnte die Vorsitzende des Weilimdorfer Heimatkreises Erika Porten den 400. Besucher begrüßen, für die kurze Laufzeit von nur 12 Tagen ein hervorragendes Ergebnis.