Von Wittenberg nach Weilimdorf

Reformation Weilimdorf„Die Reformation hält Einzug in ein Württembergisches Dorf“

Vorstellung des neuen Heimatblattes des Weilimdorfer Heimatkreis in der Oswaldkirche, Ditzinger Str. 1, am Freitag, 24. März 2017 um 19.30 Uhr.

Einführung: Eberhard Christof Grötzinger

 

Finissage zur Kleindenkmal-Ausstellung

IMG_3884Mit einer Finissage schließt die Ausstellung „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf“ am Samstag, den 14. Januar 2017 im Alten Pfarrhaus, Ditzinger Straße 7. Die Heimatstube ist dann von 15 – 17 Uhr geöffnet.

Gegen 15.30 Uhr berichtet Dipl.-Geograph Reingard Wolf über baden-württembergische Kleindenkmale. Er ist der Initiator der Dokumentation der Kleindenkmäler und hat mehrere Veröffentlichungen zu diesem Thema geschrieben. Bekannt ist vor allem sein Buch über die im Landkreis Ludwigsburg noch vorhandenen Kleindenkmäler. Mit einem Umtrunk wird die Ausstellung beendet.

Der Heimatkreis wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein gutes und friedliches neues Jahr.

Weihnachtsferien in der Heimatstube

Kleindenkmale in der HeimatstubeAm Heiligen Abend, den 24.12. und Silvester, den 31.12.2016 ist die Heimatstube geschlossen. Am 7. und 14. Januar 2017 kann die Ausstellung über „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf“ zum letzten Mal besichtigt werden.

Darin wird auch ein Film des SWR über die historische Vermessung Württermbergs 1820 – 1840 gezeigt, dargestellt durch die Geodäten des Landesvermessungsamtes. Hier diente die Solitudestraße als Basis.

Am 14. Januar 2017 beginnt um 15 Uhr die Finissage mit Führung und Umtrunk. Der Heimatkreis wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Gute.

Auch Kleindenkmale sind schützenswert!

Entfernung einiger historischer Grenzsteine und deren widerrechtlicher Nutzung als Material für den Bau eines Hindernisparcours.

Entfernung einiger historischer Grenzsteine und deren widerrechtlicher Nutzung als Material für den Bau eines Hindernisparcours.

Mehr Achtung vor den Zeugen der Vergangenheit fordert der Vorsitzende des Weilimdorfer Heimatkreises, Eberhard Keller, angesichts der Entfernung einiger historischer Grenzsteine und deren widerrechtlicher Nutzung als Material für den Bau eines Hindernisparcours. „Die Zerstörung der historischen Grenzmarken geschah ohne Not und wahrscheinlich aus Unwissenheit um deren Denkmalscharakter. Dennoch macht die mangelnde Sensibilität gegenüber den Zeugen der Vergangenheit sprachlos“, so Keller.

Entfernung einiger historischer Grenzsteine und deren widerrechtlicher Nutzung als Material für den Bau eines Hindernisparcours.

Entfernung einiger historischer Grenzsteine und deren widerrechtlicher Nutzung als Material für den Bau eines Hindernisparcours.

Er ruft alle Betroffenen und Beteiligten dazu auf, das Ihre zur Rettung der historischen Grenzzeichen beizutragen: „Das Beste wäre das Wiederaufstellen der Steine an ihrem ursprünglichen Standort, da Denkmale soweit möglich in ihrem historischen Kontext erhalten bleiben sollten.“ Keller könnte sich vorstellen, dass in einer gemeinsamen Aktion von Grundstückseigentümern, Heimatkreis und hoffentlich auch einiger Freizeitsportler die Steine wieder aufgestellt, bzw. soweit dies nicht möglich sein sollte, gesichert und für eine eventuell spätere Präsentation eingelagert werden. Den Waldeigentümern als Besitzer der Grenzsteine käme hierbei eine besondere Verantwortung zu.

Grenzsteinfrevel im Gewann Möglinger, Stellerain: u.a. wurden die Grenzesteine "302" und "304" zerstört.

Grenzsteinfrevel im Gewann Möglinger, Stellerain: u.a. wurden die Grenzesteine „302“ und „304“ zerstört.

Eberhard Keller bedankte sich in diesem Kontext auch bei Siegfried Erb, der mit einer Gruppe schier unermüdlicher Helfer die historischen Grenzsteine in Weilimdorf erfasst hat. Auf Grund dieser Arbeit war es möglich, die ausgegrabenen und an einen anderen Ort verbrachten Grenzsteine zweifelsfrei identifizieren und ihren ursprünglichen Standorten zuordnen zu können. Dieses Beispiel sieht er als Appell an alle, auch unscheinbare Zeugen aus der Geschichte zu achten und sich um deren Erhalt zu bemühen, um sie für die Nachwelt zu erhalten.

Wer mehr über Grenzsteine und Kleindenkmale in Weilimdorf erfahren möchte, kann dies in der derzeit laufenden Ausstellung in der Weilimdorfer Heimatstube im Alten Pfarrhaus, Ditzinger Str. 7, die noch bis 14. Januar jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr geöffnet ist. Zum Thema ist auch ein Weilimdorfer Heimatblatt erschienen, das in er Heimatstube, beim Bürgerservice Weilimdorf sowie in ausgewählten Geschäften des Einzelhandels erhältlich ist.

Steine – Zeugen – Grenzen

Foto (privat): Grenzstein mit Maulgatter für Korntal

Foto (privat): Grenzstein mit Maulgatter für Korntal.

WEILIMDORF (26.10.2016) – Auf den Spuren historischer Grenzsteine war am vergangenen Samstag der Weilimdorfer Heimatkreis unterwegs. Bei einem Rundgang im Greutterwald ging es mit 35 Interessierten entlang eines alten Grenzgrabens zu den Spuren vergangener Herrschafts- und Gemarkungsgebiete. Neben den noch sichtbaren Grenzsteinen, die zumeist im 18. Jahrhundert gesetzt wurden, gab es noch allerlei Wissenswertes rund um die historischen Grenzmarkierungen von Siegfried Erb und seinem Team der Grenzsteinsucher und Winfried Schweikart, der die Grenzsteine im Greutterwald von Zuffenhausener Seite aufgenommen hatte. Neben der Auflösung der auf den Steinen angebrachten Abkürzungen und Wappen, z.B. des „Maulgatters“ für den Hof Korntal oder CSV ST für Besitzungen unter Verwaltung des Stammheimer Kameralamts, konnten auch einige „Zeugen“ in Augenschein genommen werden – kleine Tontäfelchen, die unter die eigentlichen Grenzsteine gelegt wurden, um deren ursprüngliche Position bezeugen zu können, sollte dieser unberechtigt versetzt worden sein.

"Markungsumgang" am 22. Oktober 2016 in Weilimdorf mit dem Heimatkreis

„Markungsumgang“ am 22. Oktober 2016 in Weilimdorf mit dem Heimatkreis

Der Grenzverlauf wurde in vergangenen Jahrhunderten meist jährlich bei Markungsumgängen abgegangen. Dabei wurde kontrolliert, ob noch alle Grenzsteine am Ort oder entfernt, also „untergegangen“ waren. Daher wurden diese Kontrollgänge auch als „Untergang“ bezeichnet.

Den Abschluss des Rundgangs bildete damals wie heute ein gemeinschaftlicher Umtrunk, der den Teilnehmern des Ausflugs als Überraschung am letzten Grenzstein geboten wurde.

Grenzstein mit Inschrift CSV ST für das Kameralamt Stammheim

Grenzstein mit Inschrift CSV ST für das Kameralamt Stammheim

Der Ausflug fand im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf“ in der Weilimdorfer Heimatstube statt. Für ein Projekt des Landesdenkmalamts wurden landesweit Kleindenkmale – vor allem Grenzsteine – systematisch erfasst und dokumentiert.

Die Ausstellung ist noch bis 14. Januar 2017 in der Weilimdorfer Heimatstube im Alten Pfarrhaus, Ditzinger Straße 7, immer samstags von 15 bis 17 Uhr zu besichtigen. Zum Thema ist auch ein Weilimdorfer Heimatblatt erschienen, das bei den bekannten Verkaufsstellen im Weilimdorfer Einzelhandel und im Bezirksrathaus erhältlich ist.

 

Pfarrgarten neu entdeckt

Besucher bei der Demonstration eines satellitengestützten Vermessungsinstruments im Pfarrgarten

Besucher bei der Demonstration eines satellitengestützten Vermessungsinstruments im Pfarrgarten

Am Tag des offenen Denkmals konnten die Weilimdorfer den Pfarrgarten in der Ditzingen Straße neu entdecken. Im Rahmen der Ausstellung „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf – Geschichte und Legenden“ des Weilimdorfer Heimatkreises wurden einige Exponate zu neuem Leben erweckt. Die Gruppe der „Grenzsteinsucher“ um Siegfried Erb präsentierte historische und modernste Vermessungsinstrumente, mit deren Hilfe nicht nur die Ausdehnung des Gartens ermittelt und die Höhe des Kirchturms der Oswaldkirche bestimmt, sondern auch ein dreidimensionaler Scan des Pfarrgartenhäuschens angefertigt wurde. Natürlich konnten die Besucher auch selbst ihre Geschicklichkeit im Umgang mit den historischen Vermessungsinstrumenten unter Beweis stellen. Neben der praktischen Anwendung wurde auch die Theorie der Vermessungstechnik beleuchtet. Ergänzend wurden Informationen zu den Grundlagen der württembergischen Landesvermessung präsentiert. Auch die Jüngsten kamen bei der Veranstaltung nicht zu kurz und konnten mit dem Start einer Wasserrakete spielerisch in die Welt der Physik eintauchen.

Die Ausstellung „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf – Geschichte und Legenden“ kann noch bis Ende Januar 2017 jeden Samstag von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Heimatstube im Alten Pfarrhaus, Ditzinger Str. 7, besichtigt werden.

Bildnachweis: privat

Veranstaltungstermine des Heimatkreis im Oktober 2016

Cicerone Groma, Quelle: Dr. Georg Zemanek

Cicerone Groma, Quelle: Dr. Georg Zemanek

Als Begleitprogramm zur derzeitigen Ausstellung in der Heimatstube im Alten Pfarrhaus, Ditzinger Straße 7 mit dem Thema „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf – Geschichte und Legenden“ werden folgende Veranstaltungen durchgeführt:

Am 21. Oktober 2016 um 13.30 Uhr vermittelt ein römischer Limes-Cicerone (Fremdenführer) in der Rolle eines Agrimensors (Landvermessers)  mit Tunika, Einblicke in die antike Landvermessung (Limitatio). Er zeigt die damalige Vermessung mit der antiken Groma, mit der man einen rechten Winkel in die Landschaft setzen konnte und erläutert die damit verbundene Orientierung des Straßennetzes der römischen Städte, die sich z. T. bis in die Neuzeit erhalten haben. Hierzu ist eine Anmeldung unter den Tel.-Nr. 887 4334 oder 83 42 43 erbeten. Treffpunkt ist das Schulgelände des Solitude Gymnasiums, Spechtweg 40.

Am 22. Oktober 2016 um 14.00 Uhr bietet der Weilimdorfer Heimatkreis e. V. eine Wanderung entlang der Markungsgrenze (entsprechend der früheren Tradition des Markungsumgangs durch die Untergänger im Gefolge der Bürger) im Greutterwald an. Treffpunkt ist am Zugang zum Wald in der Tachenbergstraße an den Tennisplätzen. Der Wanderweg hat wenig Steigung – festes Schuhwerk ist jedoch von Vorteil. Dauer ca. 1,5 Stunden. Am Ende wartet eine Überraschung auf die Teilnehmer.

Neue Ausstellung „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf – Relikte vergangener Zeiten, ihre Geschichten und Legenden“

Kleindenkmal: Sühnekreuz

Kleindenkmal: Sühnekreuz

Kleindenkmale sind wichtige Bestandteile der Kulturlandschaft. Sie sind Träger von Geschichtsinformationen und damit Zeugen der Vergangenheit.

Zur Erfassung und Dokumentation der Kleindenkmale und Markungsgrenzsteine in Baden-Württemberg wurde im Jahr 2001 ein landesweites Projekt durch das Landesamt für Denkmalpflege am Regierungspräsidium Stuttgart ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Gemeinschaftsaktion vom Schwäbischen Heimatbund, des Schwäbischen Albvereins, des Schwarzwaldvereins, der Badischen Heimat und der Gesellschaft zur Erhaltung und Erforschung der Kleindenkmale. Seit 2008 beteiligt sich zudem der Weilimdorfer Heimatkreis e. V. mit einer Gruppe von Mitgliedern und interessierten Bürgern an der Aktion. Die Kleindenkmäler und Grenzsteine wurden aufgespürt, vermessen, fotografiert und kartiert.

Das Ergebnis dieser jahrelangen Arbeit wird sowohl in der neuen Ausstellung als auch in einem neuen Heimatblatt dargestellt und veröffentlicht. Die Ausstellung zeigt u. a. Fotos von Kleindenkmälern und Grenzsteinen, Messinstrumente, eine Kopie des Urmeters sowie Lagepläne und Beschreibungen. Weiterhin wird ein Film über die erste Vermessung von Baden-Württemberg gezeigt.

Die Ausstellung und das neue Heimatblatt werden am Freitag, den 10. Juni 2016 um 19.30 Uhr eröffnet und vorgestellt. Die Ausstellung kann bis Mitte Januar immer samstags zwischen 15-17 Uhr in der Weilimdorfer Heimatstube in der Ditzinger Straße 7 besichtigt werden. Der Eintritt ist frei – der Weilimdorfer Heimatkreis e. V. freut sich jedoch über eine Spende. In den Sommerferien ist die Heimatstube geschlossen.

FINNISSAGE Ausstellung „HILDE ADLER“ im Alten Pfarrhaus

Hilde Adler, 1943

Hilde Adler, 1943

Am Samstag, 7. Mai 2016 lädt der Weilimdorfer Heimatkreis e.V.  –  zu der Finissage (Abschluss der Ausstellung) mit dem Thema „HILDE ADLER – eine Weilimdorfer Geschichte“ in die Heimatstube im Alten Pfarrhaus ein. Beginn ist um 15:00 Uhr im Saal 1 im Erdgeschoss.

Hilde Adler war eine starke Persönlichkeit: Humorvoll, optimistisch, engagiert und stets neugierig. Ihr Erinnerungsvermögen war hervorragend, ihr Talent für das Schauspiel beeindruckend. Bei der Finissage gewährt Edeltraud John, einige Einblicke – vor allem in Hilde Adlers Jugendzeit.

Außerdem wird Hildes Faible für den „Heilige Oswald“ erläutert, nach dem die evangelische Kirche im Alten Kern von Weilimdorf bis heute benannt wird. Ein letztes Mal kann, nach diesen Ausführungen über Hilde Adler, die Ausstellung ihrer „Schätze“ – vor allem wunderschöne alte Puppenstuben und Kaufläden – im Dachgeschoss des Alten Pfarrhauses besucht werden. Leider ist kein Aufzug vorhanden. Der Eintritt ist frei!

Eröffnung des Osterbrunnens

der geschmückte Osterbrunnen 2014

der geschmückte Osterbrunnen 2014

Am Mittwoch, den 16. März 2016 um 10.00 Uhr eröffnen der Weilimdorfer Heimatkreis und die Hörnleshasa gemeinsam mit dem Kindergarten Regenbogen den Weilimdorfer Osterbrunnen.

Mit dem Schmücken des Brunnens greifen die Vereine eine lange Tradition aus Oberfranken auf. Dort begann man um 1900 nach der Reinigung der Brunnenstuben im Frühjahr die Brunnen als Dank für sauberes Wasser mit Grün und Ostereiern zu schmücken. Das Grün steht mit den Zweigen von Buchsbaum, Eibe, Wacholder und Weide als Symbol für Leben, Tod und Heilung, die Ostereier für Fruchtbarkeit und Erneuerung. Die Ostereier für den Weilimdorfer Osterbrunnen haben in diesem Jahr die Kinder des Kindergarten Regenbogens gestaltet.

Für die Vorbereitung der Girlande des Osterbrunnens suchen die beiden Vereine grünes Schnittgut von Eiben, Buchs und Scheinzypresse. Das Schnittgut kann am 12. März 2016 zwischen 8 und 10 Uhr im Raum 1 des Alten Pfarrhauses in der Ditzinger Str. 7 abgegeben werden. Die Girlande für den Osterbrunnen wird anschließend ab 10.00 Uhr in der gleichen Örtlichkeit gebunden. Die beiden Vereine freuen sich über helfende Hände.

Jahresmitgliederversammlung des Heimatkreis

Am Montag, den 21. März 2016 lädt der Weilimdorfer Heimatkreis zur Jahresmitgliederversammlung ein. Die Sitzung findet um 19.00 Uhr im Raum 1 des Alten Pfarrhauses in der Ditzinger Straße 7 statt.