das frisch sanierte „historische Ensemble“ im September 2022, Foto: Hans-Martin Goede
(EJ) Über ein Jahr ist inzwischen seit der Übergabe des Alten Rathauses und des alten Schulhauses an das Gemeinwesen vergangen! Pro Alt-Weil e.V. hat sich inzwischen aufgelöst, weil das Satzungsziel (die historischen Häuser sollen saniert und als Kita – bzw. für das Gemeinwesen erhalten bleiben) erreicht worden ist. Alle Anschaffungen von Pro Alt-Weil e.V. wurden durch Spenden von „Weilemern“ finanziert und wurden nun an den Weilimdorfer Heimatkreis e.V. übergeben.
Liebe MITGLIEDER und Freunde des HEIMATKREIS, wir hoffen, dass Sie alle gesund und munter sind und grüßen Sie herzlich mit nachfolgenden Informationen, in dem unsere geplanten Veranstaltungen stehen.
Seine Autobiographie hat KARL BLANZ – genannt „Karles Karle“- für die beiden Enkel Lother und Klaus aufgeschrieben. Die Notizen, wie auch die meisten seiner über 200 Gedichte, wurden von seiner Tochter Maria Schnell aufbewahrt und an die Söhne weitergegeben. Beide sind damit einverstanden, dass der Weilimdorfer Heimatkreis Auszüge aus den Aufzeichnungen des Opas als Heimatblatt Nr.48 herausgeben darf. Dafür sagen wir herzlichen Dank!
unser neues Heimatblatt ( Nr. 48 ) wird in den nächsten Tagen an die Mitglieder verteilt und ist dann auch bei Zeitungen Held – Halimergin für 2,- Euro Schutzgebühr erhältlich. Der Auszug aus der Autobiographie von Karl Blanz (1880 – 1954 ) ist eine schöne Ergänzung zu der inzwischen fertigen Ausstellung auf dem Dachboden im Alten Rathaus „Leben und Arbeiten im bäuerlichen Weil im Dorf (bis zum 1.Weltkrieg) “ und „Weil im Dorf vor 100 Jahren (20er und 30er Jahre) “ im Alten Pfarrhaus. Wer über die Feiertage Muse hat zu lesen, kann der sogenannten „guten alten Zeit“ nachspüren, z.B. Seite 7, Mitte „Weihnachten“.
das historische Ensemble erstrahlt im neuen Glanz (Foto: GOEDE)
Seit dem September 2022 ist das „alte Rathaus“ von Weilimdorf („historisches Ensemble“) für die Öffentlichkeit saniert wieder zur Verfügung (siehe Berichterstattung auf weilimdorf.de HIER).
Ausstellungen des Heimatkreis
Im ALTEN PFARRHAUS steht weiterhin die Dauerausstellung des Weilimdorfer Heimatkreises in der Heimatstube „Weil im Dorf zwischen den Weltkriegen (Schwerpunkt 1920er Jahre)“.
Neu hinzu kommt nun – direkt daneben im sanierten ALTEN RATHAUS im 2. OG – die Ausstellung „Puppenwelt und Spielzeug vor 100 Jahren“.
Auf dem Dachboden – ebenfalls im 2.OG – kann man die Dauerausstellung „Bäuerliches Leben und Arbeiten in Weil im Dorf um 1900“ besuchen.
Damit verbunden werden kann der Besuch der beiden historischen Arrestzellen und ein Besuch im Luftschutzkeller mit der besonderen Geschichte Weil im Dorfs im 2. Weltkrieg.
Für alle Ausstellungen kann man individuelle Führungen buchen. Nur Kleingruppen (max. 8 Personen) können geführt werden.
Ausstellung vom 11.08. – 22.09. 2022 in der Stadtteilbibliothek Weilimdorf am Löwen-Markt. Eröffnung am Donnerstag, 11. August, 17 Uhr. Einführung: Dr. Vera Trost.
“AUS DER WERKSTATT DES WEILIMDORFER BUCHBINDERMEISTERS RUDOLF SCHILLER”
(RED) Der Weilimdorfer Heimatkreis gibt seit 1987 in loser Reihenfolge das „Heimatblatt“ heraus, das sich mit geschichtlichen Themen rund um „Weil im Dorf“ befasst. Ende Juni 2022 erscheint nun die 47. Ausgabe: „NEUE HEIMAT in WEIL IM DORF“.
In den neu gebauten Stadtteilen BERGHEIM (mit Landsiedlung und den Hochhäusern) und GIEBEL haben in den 1950er Jahren auch viele Geflüchtete und Vertriebene eine neue Heimat gefunden. Die „Weilemer“ wussten von den Schicksalen der Neubürger wenig, waren sie in diesen Jahren doch mit ihren eigenen Problemen beschäftigt.
Seit 1987 wird in loser Reihenfolge vom Weilimdorfer Heimatkreis das „Heimatblatt“ herausgegeben, am 23. August 2021 erscheint nun die Nummer 46 mit dem Titel „Weilimdorfer Motor-Asse“.
In dem neuen Heft, das Edeltraud John, Geschäftsführerin des Heimatkreis, zusammengestellt hat, gibt es einen Rückblick auf die Ausstellungen der Jahr 2018 und 2019 zu den „Motor-Assen“ in der Stadtteilbibliothek und in der Heimatstube.
Mit diesem Heft ist jetzt die Geschichte des Motorrennsports (Motorräder, später auch Automobile) in Weil im Dorf und Feuerbach in den 1920er und 1930er Jahren dokumentiert. Auch der Hype um das Solitude – Rennen, die Bewunderung der am Ort bekannten Rennfahrer mit ihren Erfolgen wurde damit festgehalten. In den Familien einiger Rennfahrer werden bis heute die Pokale und Medaillen gepflegt und gehütet.
Die DURLEHAU-Siedlung, das erste geplante Baugebiet am Siedlungsrand Weil im Dorfs – östlich des (heute) Alten Friedhofs – blickt auf eine 100-jährige Siedlungs-Geschichte zurück.
Wie auch anderswo war der Wohnraum knapp. Ein Architektenwettbewerb fand statt, um preiswerte, kleine und einfache Häuser mit Gärten und Ställen zu bauen.
(HMG) Seit dem September 1987 gibt der Weilimdorfer Heimatkreis in loser Reihenfolge das „Weilimdorfer Heimatblatt“ heraus. Zu Pfingsten 2020 erschien nun die Ausgabe 44 „Weil im Dorf in den 20er Jahren“ und beleuchtet das Zeitgeschehen im Ort vor rund 100 Jahren.
Bernhard Klar hat in dieser Ausgabe „Alltag – Menschen – Ereignisse“ der 1920er Jahre zusammengetragen – und das Magazin Aline Groß zum 90. Geburtstag gewidmet. Aline Groß ist als „Weilimdorfer Urgestein“ weit über die Ortsgrenze bekannt, in den Stuttgarter Nachrichten ist sie mit ihrer Dialekt-Spalte „Auf gut Schwäbisch“ regelmäßig als Autorin beteiligt. Groß war maßgeblich am Heimatblatt Nr. 40 („Gasthäuser und Wirtschaften in Weilimdorf um 1920“) beteiligt.
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